Aug 02

Baustellen nerven. Besonders auf der Autobahn, im Stau. Hier ein paar Bilder von Baustellen und fertigen Multifunktionsgehäusen im Osnabrücker Stadtteil Eversburg und im angrenzenden Lotte, die dem Blogger auf einer Radtour vor die Linse kamen. Von solchen Baustellen kann es gar nicht genug geben in Deutschland.

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Feb 02

Zugegeben: Die Überschrift „Wallenhorster Verhältnisse“ stand bislang eher für Mißstände im Rathaus. Hier soll es aber nur um die Internetversorgung des Ortes Wallenhorst im Norden Osnabrücks gehen.

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Nov 24

Immer mehr Kunden der Telekom Deutschland erhalten Anrufe oder Post, in der Sie zum Wechsel auf einen neuen Anschluss gedrängt werden. Insbesondere externe Call Center, die im Auftrag der Telekom anrufen, scheinen da ein sehr verunsicherndes Wording zu nutzen und drohen den Kunden den Verlust Ihrer Anschlüsse und Rufnummern an, wenn sie nicht umstellen wollen. In den letzten Wochen haben viele Medien dieses Thema aufgegriffen und ihrerseits mehr zur Verunsicherung der Verbraucher als zu ihrer Information beigetragen.

Telkotalk macht da nicht mit!

Hier ein ein Versuch, etwas Klarheit in dieses komplexe Thema zu bringen.

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Jul 22

Wie am vergangenen Wochenende bekannt wurde, muss die Telekom nun mehr Kreuzverteiler aufstellen, damit Wettbewerber einen besseren Zugang zum vorhandenen Kabelnetz erhalten. Nach den Plänen der Bundesnetzagentur soll die verbleibende Strecke zwischen dem Kreuzverteiler und den Hausanschlüssen so kurz sein, dass eine Mindestgeschwindigkeit von 30Mbit/s erreicht werden kann. Je nach Kabelquerschnitt entspricht das einer Länger von 200 bis 300 Meter.

Zustande kam die Entscheidung nach erfolglosen Verhandlungen zwischen der Telekom und dem Wettbewerber EWEtel, der sich daraufhin Anfang Juni mit vier Forderungen an die Bundesnetzagentur wandte und einen Regulierungsantrag beantragte. Drei dieser Forderungen gab die Bundesnetzagentur nun statt: weiterlesen »

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Apr 19

Auf der CeBit 1989 fiel der Startschuss von der Bundespost für ISDN. Unter dem Begriff „Integrated Services Digital Network“ konnten sich seinerzeit viele Menschen nichts vorstellen. ISDN ermöglichte jedoch erstmals die digitale Übertragung mehrere Gespräche auf einer Anschlussleitung. Dabei war es egal, ob es sich um Sprache, Daten, Text und Bilder handelte. Mit ISDN kamen außerdem beliebte Dienstmerkmale wie Rufnummernanzeige, Dreierkonferenz, Rufweiterleitung oder automatischer Rückruf für den Fall, dass die angerufene Nummer besetzt ist. ISDN bildete außerdem die Basis für die Digitalisierung des Telefonnetzes und führte zu einer enormen Steigerung der Sprachqualität – auch bei den Analoganschlüssen.

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Apr 24

Schon vor einigen Wochen war öffentlich über die Einführung von Drosselungen bei DSL-Produkten der Telekom spekuliert worden. Seit Montag ist die Katze aus dem Sack:

Die Telekom Deutschland will Volumengrenzen in die AGB Ihrer Produkte einführen und bei Überschreitung die Kunden empfindlich drosseln. http://www.telekom.com/medien/produkte-fuer-privatkunden/184370 Begründet wird dies mit dem „rasanten Datenwachstum„. Das ist nicht neu, denn schon seit Jahren steigt das durchschnittliche Datenvolumen der Endkunden sehr konstant mit 10 bis 12% Wachstum pro Jahr an. Waren es früher böse Poweruser mit Filesharing, die das Netz auslasteten, so hat sich das Blatt gewendet. Filesharing ist nur noch in den Pubikationen der Rechteverwerter ein Thema, in den Netzen sind es im Wesentlichen Videostreams und zunehmend auch Onlinespiele, wo Teile des Spiels gestreamt werden. Nicht ohne Grund kündigte DECIX erst vor wenigen Tagen die Aufrüstung des weltgrößten Internetknotens mit Apollon an. weiterlesen »

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Mrz 25

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen fördert in den regulierten Sektoren einen wirksamen Wettbewerb und gewährleistet einen diskriminierungsfreien Netzzugang. Seit Mitt letzten Jahres führt Sie im Rahmen der Initiative Netzqualität einen Speedtest durch, der bereits von mehr 500.000mal aufgerufen wurde. Nun wurde dieser Test erweitert um einen Test zur Netzneutralität.

Die Bundesnetzagentur bittet um rege Teilnahme an diesem Test, um herauszubekommen, in welchem Umfang bereits aktuell gewisse Dienste und Ports von den Providern gesperrt oder gedrosselt Leider erfordert der Test ein aktives Java Plugin im Browser – eine Konfiguration, von der allgemein eher abzuraten ist, da Java trotz zahlreicher Patches als hochgradig unsicher anzusehen ist. Wer es installiert oder aktiviert, sollte nach dem Test daran denken, es im Browser zu deaktivieren oder zu entfernen.

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Okt 21

In dieser Woche erschien die 14. TK-Marktanalyse des VATM, die als PDF kostenlos verfügbar ist. Sie zeigt wie kaum eine andere Marktbeochbachtung auf, wie es um den Wettbewerb und die Marktanteile auf dem deutsche TK-Markt bestellt ist. Naturgemäß legt die Studie, die von Dialog Consult im AUftrag des VATM erstellt wurde, einen besonderes Fokus auf die Wettbewerber der Telekom – ein Teil davon ist schließlich im VATM organisiert, die kleineren ziehen den BREKO vor.

Betrachtet man das Festnetz, so gibt es drei wichtige und einigermaßen ernüchternde Erkenntnisse:

  1. Das Wachstum findet fast ausschließlich im Bereich TV-Kabel statt. Bei den klassischen Anschlüssen (ADSL) gibt es kaum Wachstum, eher Umverteilungen. Einer der Verlierer ist O2, die mit der übernommenen Marke Alice DSL in den letzten Monaten keinen klaren Kurs gefahren sind und daher Marktanteile abgaben.
  2. Glasfaserprodukte spielen noch immer keine Rolle. Zwar ist es in einigen Städten möglich, direkte Glasfaseranschlüsse zu erhalten, aber die Marktanteile sind noch verschwindend gering.
  3. Nach wie vor wird, vermutlich aus Kostengründen, das Produkt DSL 6000 am stärksten nachgefragt. Hier liegt die Preisuntergrenze bei 19,95 – ein Preis, bei dem praktisch nichts mehr zu verdienen ist, wie auch die Studie eindrucksvoll auf Seite 6 zeigt.

Wer sich die kurzweilige Lektüre der Studie sparen möchte, dem seien hier noch zwei ganz interessante Zahlen vermerkt, die uns „Powerusern“ von Internet und Handy immer sehr komisch vorkommen und die Sie gekonnt beim nächsten Stammtisch in die Runde werfen können:

  • Das pro Anschluss transportierte durchschnittliche Datenvolumen wird 2012 bei ca 12,5GB pro Monat liegen. Dabei hatte die Netzgemeinde doch schon vor Jahren gelacht, die United Internet es wagen könnte, Kunden mit mehr als 20GB monatlich die Kündigung anzubieten.
  • Trotz Facebook und Whatsapp: Die Zahl der versendeten SMS wird auch 2012 eine neue Rekordmark brechen. Geschätze 157,2 Millionen SMS pro Tag werden es 2012. Das entspricht einem Wachstum von 6,4% gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz mit den SMS wird allerdings geringfügig sinken – immer mehr Tarife haben SMS-Flatrates oder große SMS-Pakete.

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Jan 11

Wer heute die Nachrichten hörte oder sah, staunte nicht schlecht: Ein Virus in den Nachrichten! Dazu noch ein „alter“ Schädling. Was steckt dahinter?

Der Virus, um den es geht, ist ein Trojaner. Er verbiegt im PC die Abfrage der Domainnamen. Der Rechner fragt nun nicht mehr bei den DNS-Servern des eigenen Providers, sondern auf Servern der Kriminellen nach den IP-Adressen. Einen DNS-Server braucht man, damit eine URL wie z.B. www.telkotalk.de in die richtige IP-Adresse (in diesem Beispiel 85.114.130.79) übersetzt wird. Ein solcher Server in der Hand von Kriminellen führt dazu, dass gezielt Seiten verbogen werden. Statt der gewünschten Webseite wird dem Surfer eine Fälschung untergeschoben, um seine Nutzerdaten für Webseiten wie facebook, ebay usw. abzugreifen. Oder Kreditkartendaten. Da nur wenige Seitenaufrufe umgebogen werden, der Rest normal funktioniert, bleibt es lange unentdeckt.

Im Falle des Trojaners „DNS-Changer“ wurden dieTäter  im vergangen Herbst gefaßt, die manipulierten Server vorrübergehend vom FBI durch normale DNS-Server ersetzt. Aber der Trojaner war erfolgreich und aktuell sind es laut FBI mehr als 35.000 deutsche Nutzer täglich, deren Rechner nicht die DNS-Server ihres Providers nutzen, sondern die vom Trojaner verbogenen. Auf mindestens 35.000 deutschen PCs ist der Trojaner also noch aktiv!

Da das FBI will nun diese Server Anfang März abschalten und daher ruft das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt und der Telekom zum Test des eigenen Rechners auf Befall durch diesen Trojaner auf. Auf der Webseite www.dns-ok.de kann der Rechner einfach getestet werden. Dort findet man auch Tipps, um den Schädling bei Bedarf zu entfernen.

Noch einmal der dringende Rat: Schützen Sie Ihren Rechner durch einen wirksamen Virenschutz. Dazu kann man auch auf kostenlose Software zurückgreifen. Waren es vor Jahren Schüler, die aus Jux Viren schrieben und verbreiteten, so sind es heute fast ausschließlich gut organisierte kriminelle Banden, die mit Trojanern Daten ausspähen oder SPAM versenden wollen. Die Schädlinge schaffen es leider immer wieder, durch Lücken in veralteter Software auf die Rechner zu gelangen und Schutzsoftware zu umgehen.

Daher der dringende Rat:

1. Halten Sie das Betriebssystem und die verwendeten Programm immer auf dem aktuellen Stand.

2. Software, für die es keine Updates mehr gibt, sollte durch aktuelle Software eines anderen Herstellers ersetzt werden

3. Nutzen Sie Antivirensoftware. Diese muss nicht teuer sein – rudimentären Schutz gibt es sogar kostenlos. Kommerzielle Softwarelizenzen sind ab 20 Euro pro Jahr erhältlich.

 

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Mai 22

Der Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) hat den Hauptanteilseignern von Versatel ein  Übernahmeangebot gemacht. KKR soll sich mit diesen Eignern bereits auf einen Preis von 5,50 Euro pro Aktie geeinigt haben – am 27.4.2007 wurde die Aktie erstmalig zu einem Preis von 29 Euro gehandelt. Ca 92% der Versatel-Aktien werden von den Firmen Vienne (Apax Partners), Cyrte Investments BV sowie United Internet gehalten, der Rest ist im Streubesitz. Den Kleinaktionären soll ein Ubernahmepreis von 6,70 pro Aktie.

Der US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co ist seit gut einem Jahrzehnt auch in Deutschland tätig und hat beispielsweise 1999 die Wincor Nixdorf von Siemens gekauft und 2004 erfolgreich an die Börse gebracht. Nach eigenen Angaben werden die gekauften Unternehmen im Schnitt nach sechs oder sieben Jahren wieder verkauft. In dieser Zeit werden die Firmen restrukturiert.

Sofern der Kauf vom Bundeskartellamt genehmigt wird, dürfen wir gespannt sein, wie es mit Versatel weitergeht und mit welcher Strategie KKR dieses Unternehmen wieder auf den Profitkurs bringen will.  Ohne einen eigenen Mobilfunkbetreiber sind vernünftige Kombiangebote oder „Festnetzanschlüsse“ via Funk/LTE nicht realisierbar. Und es eher unvorstellbar, dass KKR auch den Mobilfunkanbieter eplus kauft, um aus beiden Firmen eine Einheit zu bauen.

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