Okt 31

Während die Poltik sich noch nicht endgültig durchgerungen hat, die Zwangsrouter endlich abzuschaffen, liefert Vodafone (Kabel Deutschland) erneut handfeste Argumente für eine Abschaffung. Das WLAN der Kabelrouter CBN CH6640E0 und Hitron CVE-30360 ist hochgradig unsicher. Kunden, die ein Technicolor TC 7200 erhalten haben, sind von diesem Problem nicht betroffen. Möglicherweise sind aber Kunden anderer kleinerer Kabelanbieter betroffen, sofern sie eines dieser beiden Geräte von Ihrem Anbieter bezogen haben. weiterlesen »

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Feb 02

Zugegeben: Die Überschrift „Wallenhorster Verhältnisse“ stand bislang eher für Mißstände im Rathaus. Hier soll es aber nur um die Internetversorgung des Ortes Wallenhorst im Norden Osnabrücks gehen.

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Nov 10

Inzwischen dürften es die meisten Deutschen irgendwie schon mal gehört haben: Das analoge TV via Satellit ist ein Auslaufprodukt. Nach dem Ende der analogen terrestrischen Ausstrahlung endet das analoge TV-Zeitalter auf dem Astra am 30.04.2012. Wieviele Zuschauer derzeit noch analog schauen, weiß niemand wirklich genau. Das Projektbüro Klardigital gibt in einer Pressemitteilung vom 21.10. diesen Jahres die Zahl der betroffenen Haushalte mit 4.4 Millionen an. In dieser Zahl sind aber vermutlich auch die Haushalte enthalten, die sowohl analog als auch digital empfangen.

Gestern haben nun überraschend vier Sender angekündigt, die analoge Ausstrahlung bereits zum Jahresende 2011 einstellen zu wollen. Dies sind die Sender Comedy Central, DMAX, Nickelodeon und VIVA. Die Sender gehen davon aus, dass ihre Zielgruppen technikaffiner als der Durchschnitt sind und diese Programme schon lange digital schauen.

Dennoch gibt es noch reichlich analoge Anlagen in Deutschland und vielfach stellt sich die Frage: Woran erkenne ich, ob meine Anlage analog oder digital ist?

Zur Beantwortung dieser Frage kann man nun nach dem Typ des Receivers googeln, sofern die Typenbezeichnung irgendwo am Gerät zu finden ist. Viel einfacher geht es seit der IFA mit dem Videotext.  Das Erste, ProSieben, RTL, SAT.1, ZDF und das Bayerisches Fernsehen haben zur IFA die Videotext-Seite 198 als Testseite eingerichtet.  Auf dieser Seite werden bei Satelliten-Empfang je nach Empfangsart unterschiedliche Informationen präsentiert. Wer bereits digital empfängt, erfährt, dass kein Handlungsbedarf besteht. Analoge Empfänger werden gebeten, die Empfangsart zu wechseln.

Zu diesem Zweck wurde auch die Webseite www. Klardigital.de eingerichtet. Hier erfahren Zuschauer alles über die Digitaltechnik. Wer noch umstellen muss, sollte dies nicht mehr lange hinauszögern. Es wird erwartet, dass zum Stichtag 30.04.2012 die Receiver knapp werden könnten. Wer auch noch den LNB oder die ganze Antenne tauschen muss und dazu einen Handwerker benötigt, wird diesen im April nächsten Jahres kaum bekommen. Die Fachbetriebe haben traditionell in der Vorweihnachtszeit viel zu tun und melden bereits jetzt volle Terminkalender für das Frühjahr.

Zum Schluss noch der Hinweis für die Kabel-TV-Zuschauer. Die deutschen Kabel-TV-Betreiber bieten auch nach dem 30.4.2012 analoges Fernsehen an. Wurde früher einfach das Signal vom Satelliten in das Kabelnetz eingespeist, so sorgen z.B. bei Kabel Deutschland zwei Playout-Center für die Einspeisung und Encodierung der Programme. Einziger Wehrmutstropfen beim analogen Empfang: Das vielen liebgewonnene VPS-System hat definitiv ausgedient. Mangels entsprechender Daten im digitalen Bild können die Kabelnetzbetreiber dieses Signal nicht (mehr) liefern.

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Jul 31

Am Montag den 1.8.2011 startet das neue Digitalradio DAB+. Die Weiterentwicklung des DAB-Standards, der sich in mehr als einem Jahrzehnt nicht durchsetzen konnte, soll der zukünftige Radiostandard für Deutschland werden und in ferner Zukunft einmal UKW ablösen.

Für DAB+ sind wieder einmal neue Empfänger erforderlich. Alte DAB-Empfänger beherrschen den neuen Standard nicht. Ein Teil der in den letzten zwei Jahren verkauften Digitalradios beherrscht bereits DAB+ bzw. kann durch ein Firmwareupdate aufgerüstet werden. Immerhin sind die neuen Geräte bereits ab 60 Euro zu haben.

Im Gegensatz zum bisherigen DAB, das regional ausgestrahlt wurde, startet DAB+ mit einem bundesweit einheitlichem Angebot von 12 Sendern, darunter bekannte Sender Energy, Lounge FM, Kiss FM, Deutschland und dem Fußballsender 90elf. Ausgestrahlt wird DAB+ zunächst nur in Ballungszentren. Details zu den Programmen, den erforderlichen Geräten und der aktuellen Versorgung sind unter www.digitalradio.de zu finden.

Der Kabelanbieter Kabel Deutschland meldet sein Inbetriebnahme der DAB+ Sender in Hannover, Bremen und Hamburg vermehrt Anrufer seiner Kunden. Gestört werden kann der Kanal 5, auf dem Kabel Deutschland „Das Erste“ analog anbietet. Im Gegensatz zum Satelliten TV schauen noch etwa 2/3 aller Kabelkunden analog TV.

Auch die Niedersächsiche Landesmedienanstalt (NLM) bestätigt mögliche Probleme, betont aber, dass die Ursache hierfür in unzureichend abgeschirmten Kabeln hinter dem Übergabepunkt der Kabel-Gesellschaft zu suchen sei. Hier wird dringend zum Einsatz von „Class A“ Kabeln mit einer Abschirmungsdämpfung von 90dB geraten. Problematisch werden vor allen Häuser sein, wo beim Umstieg von Antennenfernsehen auf Kabel-TV die alten Kabel der Hausantennenverteilung weitergenutzt wurden. Diese alten Kabel haben eine für den Kabelbetrieb unzureichende Abschirmung – was schon immer unzulässig war, aber bislang meist ohne Folgen blieb. Nun stört nicht das marode Hauskabel andere Dienste, nun fängt das ungeeignete Kabel die Störungen ein. Den Betroffenen kann man nur dringend raten, ihre Kabel vom Fernsehfachbetrieb austauschen zu lassen. Denn DAB+ ist die Zukunft und der Sendebetrieb wird später um weitere Kanäle mit weiteren Programmen aufgestockt, was bei unzureichender Abschirmung weitere Programm im Kabel-TV stören wird.

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Nov 28

Der DSL-Markt ist heiß umkämpft, wie jeder unschwer erkennen kann, der abends einen der Privatsender schaut. Die großen Anbieter kämpfen nach wie vor über den Preis um die Kunden.

Der Marktanteil von DSL schrumpft indes. Zwar steigen die absoluten Anschlusszahlen noch leicht, aber immer mehr Neukunden entscheiden sich für Internet via TV-Kabel. Das wird billiger und schneller angeboten.  Und die Kunden schauen zunehmend nicht nur auf den günstigsten Preis, sondern bestellen auch die teureren, superschnellen Angebote mit 60 oder gar 100 Mbit/s.

Konkret konnte Kabel Deutschland nach eigenen Angaben seit Jahresbeginn 180.000 neue Internet-Kunden gewinnen und dürfte am Jahresende über 1,1 Millionen Internet-Kunden haben. Unitymedia steht dem kaum nach und vermeldet 150.000 Neukunden seit Jahresanfang. Auch bei Kabel-BW gibt es reichlich Zulauf – stolze 90.000 Neukunden seit Jahresanfang.

Zum Vergleich: Bei den klassischen DSL-Anietern konnten nur die Telekom (plus 340.000) , Alice/o2 (plus 30.000 in Q3, kein Wert seit Jahresanfang verfügbar) und Vodafone (plus 80.000) Zuwächse bei den DSL-Kunden verbuchen. Bei 1&1 sank die Zahl der Kunden trotz aufwendiger vertrauensbildender Maßnahmen leicht um 30.000 alleine im letzten Quartal. Bei Versatel hingegen nimmt der Kundenschwund schon bedrohliche Formen an – seit Mitte 2009 verlor man ca 80.000 Kunden und zählt nur noch 630.000 Privatkunden im Bestand.

Offenbar können die Kabelanbieter mit ihrer Kombination aus höheren Geschwindigkeiten und attraktiven Preisen bei vielen Privatkunden punkten. Zwar sind Geschwindigkeiten jenseits von VDSL 50.000 auch immer Kabel noch die Ausnahme und nicht die Regel, aber schon die eigentlich immer verfügbaren 20.000 bis 30.000 liegen deutlich über dem, was der Durchschnittskunde mit DSL bekommen kann. Den Kabelanbietern gehört die Zukunft – das ist nicht nur eine Einschätzung von Fachleuten, sondern eine Erkenntnis, die offenbar schon im Markt angekommen ist. Speziell die Wettbewerber der Telekom müssen sich dringend überlegen, wie und womit sie in 10 Jahren Geld verdienen wollen. Sonst werden die beiden Branchenverbände BREKO und VATM noch zu Clubs der Toten Telefonfirmen.

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Jul 25

Nach dem Vorstoß von Herrn Obermann im manager magazin, zukünftig von Firmen wie google oder Apple Geld zu verlangen, da ihre Inhalte hohe Bandbreiten und eine hohe Netzqualität erfordern, ist in Deutschland auch die Diskussion über die Netzneutralität entbrannt. Diese Diskussion ist keineswegs neu und wird in den USA schon seit längerem geführt. Und es ist ja keineswegs so, dass die Anbieter keine Kosten auf sich nehmen, durch verteiltes Hosting ihre Inhalte/Server schon in die Nähe der Kunden zu stellen.  Das machen sie durch eigene auf der ganzen Welt verteilte Rechenzentren wie im Falle von google oder durch Buchung von Services bei Anbietern wie Akamai.

Dabei darf man die Frage stellen, wie neutral sind die Provider denn heute noch. Denn schon heute drehen einige Anbieter an den Stellschrauben. Die Palette reicht vom gezielten Ausbremsen von P2P-Diensten bis zu vermeintlich harmlosen Dingen wie dem Einblenden einer Suchseite im Falle der Eingabe einer ungültigen Web-Adresse.

Letzteres ist nur auf dem ersten Blick harmlos – es stellt einen tiefen und gefährlichen Eingriff in den DNS-Dienst dar. Wenn Sie z.B. morgens vor dem ersten Kaffee ww.telkotalk eingeben, dann sollte Ihnen ihr Browser melden, dass es diese Seite nicht gibt. Einige Browser ergänzen die Eingabe um ein .com und probieren es noch mal – ebenfalls vergeben. Je nach Einstellung wird Ihnen nun der Browser evtl. eine Suchseite anbieten und auf der wird Werbung eingeblendet. Von diesem Kuchen der Werbeeinnahmen wollen viele Provider ein Stück abhaben und nutzen ihren Vorteil aus. In der Regel nutzt ein Surfer ja die DNS-Server des Providers und dieser weiß vor dem Browser, dass die eingetippte Adresse ungültig ist. Anstatt nun dem Browser die Meldung „NXDOMAIN“ (Domain nicht gefunden) zu senden, bekommt ihr Browser eine Adresse mitgeteilt, auf der ihr Provider ihnen Suchergebnisse zur falschen Eingabe präsentiert. Dieser Service mag von dem einen oder anderen Kunden sogar begrüßt werden, aber die DNS-Falschmeldung birgt große Risiken.

Abseits des Browser sind viele Anwendungen auf eine korrekte Antwort angewiesen. Aber statt „NXDOMAIN“ erhalten auch sie die Adresse des Werbeservers. Ob es nun ein Linux ist, das beim Zugriff auf Windows-Freigaben erst eine DNS-Abfrage startet und nun eine irreführende „positive“ Antwort erhält oder ein SPAM-Filter, der nun die fatale Antwort erhält, dass es die Phantasiedomain eines SPAMMERS wirklich gibt. Die Folgen sind ärgerlich.

Das Verbiegen von DNS-Anfragen wird weltweit von allen Gremien abgelehnt, verstößt jedoch nicht explizit gegen RFC-Standards des Internet.

Es wäre nun schlau, diese Umleitung nur für Anfragen eines Browsers vorzunehmen. Dummerweise sieht man einer Domainanfrage nicht, für welche Anwendung sie gestellt wurde. Man kann nur anhand von Namensbestandteilen raten. Eine Anfrage nach www.telkotalk.de kommt vermutlich von einem Browser, eine Anfrage mail.telkotalk.de von einem Mail-Programm oder Mail-Server. Nach diesem Prinzip  arbeiten die beiden Anbieter Alice und Kabel Deutschland. T-Online und Versatel gehen hier deutlich agressiver vor und führen nur eine Negativ_Liste von Namensbestandteilen, die man wie z.B. mail.xxxx besser unmanipuliert läßt.

Die DNS-Manipulationen werfen auch noch juristische Probleme auf. So ist zum Beispiel die Nutzung fremder Markenname nicht zulässig. Eine Domain wie z.B. Cocacola.telkotalk.de wäre nicht zulässig und es gibt sie natürlich auch nicht. Die DNS-Manipulierer melden aber kein „NXDOMAIN“, sondern leiten diese Anfrage gleich an die eigene Suchmaschine weiter. Letzteres verletzt auch die EU-Datenschutzrichtlinie 95/46 der EU, aber aufgrund der geringen Beeinträchtigung griff man beim englischen Provider Virgin nicht ein.

Bei vielen deutschen Providern kann man diese Art der DNS-Suchhilfe abschalten lassen. Endgültige Abhilfe gegen diese Praktiken wird erst die flächendeckende Einführung von DNSSEC bringen. Aus verschiedensten Gründen haben es damit viele Provider gar nicht eilig. Auch Politiker, die noch immer von Netzsperren träumen, mögen DNSSEC nicht wirklich. Grund genug für eine Grundsatzdebatte in der Politik. Vielleicht in diesem Sommer!

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Jun 19

Nach dem die Primacom Holding am 14. Juni 2010 Insolvenz anmelden mußte, ist das operative Geschäft vorerst gesichert. Nach Angaben des Unternehmens gab es in den vergangenen Tagen eine Einigung mit den Banken, die zum einen weitere 15 Millionen Euro Kredite gewähren und zum anderen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 15 Millionen Euro gestundet haben. Damit stehen aus Sicht der Geschäftsführung ausreichend finanzielle Mittel zur weiteren Verfolgung des Wachstumskurses des Unternehmens zur Verfügung.

Nicht in allen Versorgungsgebieten wird diese Nachricht mit Freude zur Kenntnis genommen. Im Stadtgebiet von Osnabrück, wo seit Ende letzten Jahres die Exklusivvermarktungsrechte von Primacom endeten und nun Kabel Deutschland seit 1.4. selbst Kunden bedient, ist man auf Primacom gar nicht gut zu sprechen. Diverse anhängige Gerichtsverfahren zwischen Primacom und Kabel Deutschland blockieren vielen Kunden, deren Vermieter einen Vertrag mit der Primacom haben, nun die Buchung von Digital-TV oder Internet bei Kabel Deutschland. Nicht wenige hatten auf eine schnelle Pleite gehofft, um die WM in Digitalem HD erleben zu können.

Noch Anfang der Woche meldete die Primacom Holding am 14. Juni 2010 Insolvenz an. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Hartwig Albers der Kanzlei Brinkmann & Partner bestellt. Die Kanzlei hat sich im Bereich der Insolvenzverwaltung einen gut Ruf erarbeitet und wickelt z.B. derzeit auch die Insolvenz der Prime Time Entertainment AG ab.

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Apr 25
Ortsschild Vehrte

Vehrte, Gemeinde Belm, Landkreis Osnabrück

Endlich DSL in Vehrte!

Vehrte? Kennen Sie nicht? Ok, der Ortsteil Vehrte der Gemeinde Belm ist nicht der Nabel der Welt.  Zwar hat Vehrte einen Bahnhof, aber planmäßige Züge halten hier schon länger nicht mehr. Und da ein Großteil der Ortes auch vom DSL abgeschnitten war, ging es in Vehrte auch ganz beschaulich zu. Noch fataler im Belmer Ortsteil Icker. Denn in Icker gab es aufgrund der Kabellänge gar kein DSL. Nur im Ortsteil Belm war DSL flächendeckend verfügbar.

Seit dem 26.2.2010 wird das geändert. An diesem Tag war Spatenstich zur Aufrüstung des Ortsnetzes. Stolz nahm der Bürgermeister Wellmann mit zahlreichen Vertretern der Telekom den Spaten in die Hand. Die Gemeinde Belm sichert der Telekom eine gewisse Kundenzahl und gibt einen Zuschuss zum Ausbau, wenn die tatsächlichen Kundenzahlen unter den projektierten Zahlen liegen. Derartige Absprachen sind nicht unüblich und sorgen für eine attraktive Gemeinde.

Und die Kunden freuts. Ab Juni können sie DSL von der Telekom bekommen. Allerdings können viele Kunden seit 1.4. auch Internet über den Kabel Deutschland Anschluss bekommen. Der Kabelnetzbetreiber wurde von der Gemeinde Belm offenbar völlig übersehen. Seit Anfang 2010 im nahen Osnabrück die Exklusivrechte der Primacom ausliefen, hat der Kabelnetzbetreiber begonnen, das Osnabrücker Kabelnetz rückkanaltauglich auszubauen und für High Speed Internet und Phone vorzubereiten. Mit in die Ausbauarbeiten einbezogen wurden die Kabelnetze der umliegenden Gemeinden Belm und Hasbergen, die von Osnabrück aus versorgt wurden. Auch hier verzögerte der lange Winter die Bauarbeiten, so dass man erst zum 1.4. den Ausbau beenden konnte.

Und während die Telekom noch fleißig Glasfaser verlegt und baut, sind die ersten Kunden von Kabel Deutschland schon online. Das hat sich Bürgermeister Wellmann sicherlich anders vorgestellt – droht doch nun der DSL-Ausbau das Gemeindesäckel stärker zu belasten als gedacht.

KVZ an der Lechtinger-Straße, am Parkplatz des Landgasthauses Kortlüke

KVZ an der Lechtinger-Straße, am Parkplatz des Landgasthauses Kortlüke

Unterdessen baut die Telekom fleißig auf. Dieses Bild entstand am 22.4. an der Lechtiger Straße auf der Höhe des Parkplatzes vom Landgasthaus Kortlüke. Telefonkabel und Glasfaser kommen vom Gattberg rüber. In diesen Scränken werden in den nächsten Tagen ein neuer Kreuzverteiler sowie die Outdoor-DSLAMs installiert. Die Größe der Installation lassen die Vermutung zu, dass hier auch ein Übergabekreuzverteiler installiert sind. Der Wettbewerber Vodafone könnte z.B. diesen KVZ kostengünstig per Glasfaser von der nahen Bahnstrecke Osnabrück-Bremen erreichen.

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