Okt 14

Fast 10 Jahre nach der Versteigerung der UMTS-Frequenzen im August 2000 plant die Bundesnetzagentur für das 2. Quartal 2010 die bislang größte Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen. Versteigert werden sollen unter anderem Frequenzen der sogenannten „digitalen Dividende“.

Die Versteigerung im Jahre 2000 brachte dem Bund unerwartete Rekordeinnehmen von mehr als 100 Milliarden DM. Den beteiligten Unternehmen hingegen brachte es in erster Linie hohe Schulden und so blieben zwei Bieter am Ende auf der Strecke und bauten kein UTMS-Netz auf.

Ab 21. Oktober können sich potentielle Bieter bewerben. Und wir Zaungäste können uns schon mal auf den nächsten Frequenzpoker freuen. Hoffentlich wird es spannend und unterhaltsam, denn die Zeche zahlen garantiert wir als Verbraucher und Steuerzahler.

Noch nicht ganz klar ist es, was mit den neuen Frequenzen alles erlaubt sein wird. Die Frequenzen im Bereich um 8000 MHz haben eine recht hohe Reichweite und gelten als der Schlüssel zur drahtlosen Breitbandversorgung in Orten, die bislang als Weiße Flecken auf der DSL-Landkarte liegen. Zum Einsatz könnte hier der neue Standard LTE kommen. Denn das bislang in Deutschland genutzte UMTS funkt auf 2,1GHz und hat eine recht geringe Reichweite. LTE wird bereits im Testbetrieb genutzt, allerdings fehlt noch eine Standardisierung der Telefonie (Sprachübertragung) in diesem Standard.

geschrieben von Holger \\ tags: , , ,

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